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"PV-Anlagen
sind viel zu teuer!"
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Antwort:
Solarstromanlagen
oder eben Photovoltaikanlagen (kurz 'PV') erfüllen als eine
der wenigen Energieerzeugungssysteme die Anforderungen an eine
nachhaltige Entwicklung.
Selbst die längste
Reise beginnt aber mit dem ersten Schritt. Es ist klar,
Solarenergie kommt nicht von heute auf morgen, aber wir arbeiten
schon heute an breit anwendbaren Lösungen von morgen.
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"Photovoltaik
ist gut, aber man sollte warten, bis die Anlagen günstiger
werden!"
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Antwort:
Wollen
wir morgen diese Technologie im grossen Stil einsetzten, müssen
wir uns bereits heute damit beschäftigen. Und jedes Jahr
lernen wir mehr dazu. Die Schweiz gehört zu den führenden
Ländern im Bereich Solarstrom.
PV
ist ein typisches Industrieprodukt (übrigens sehr untypisch
in der Geschichte der Stromerzeugung). PV wird billiger, je mehr
man davon produziert (wie beim Walkman oder beim Auto), also: je
mehr, desto billiger. Herkömmliche Kraftwerke werden
billiger, je grösser man sie baut, also je grösser,
desto billiger. Darin liegt ein fundamentaler Unterschied.
Wenn man also heute schon
PV-Anlagen baut, so unterstützt man die Entwicklung dieser
Technologie spürbar und verhindert den Ausstoss von CO2 und
anderen Umweltschadstoffen.
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"Photovoltaikanlagen
brauchen giftige Stoffe und werden bei der Entsorgung dann ein
Riesenproblem!"
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Antwort:
Haben
Sie gewusst, dass die allermeisten Solarzellen aus Silizium
hergestellt werden. Das Element Silizium kommt am
zweithäufigsten in der Erdkruste der Erde vor. Jeder Stein,
jedes Glas, jeder Kies, jeder Sand besteht zum grossen Teil aus
Silizium. Und daraus werden Solarzellen hergestellt.
Zur
Herstellung benötigt man zudem verschiedene Hilfsstoffe,
diese aber nur in geringen Mengen.
Wenn ein Solarmodul nach
25-30 Jahren ausgedient hat, so kann es - dies zeigen
Forschungsresultate - wieder in seine Einzelteile (Frontglas,
Solarzellen, rückseitige Abdeckfolie, Anschlussdose)
zerlegt werden. Die Solarzellen selber könnten neu
kontaktiert und mit demselben Glas wieder eingebaut werden und
sind, vermutlich mit geringen Ertragseinbussen, bereit für
eine zweite 20-jährige Dienstzeit.
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"Photovoltaikanlagen
verbrauchen mehr Energie, als sie je produzieren!"
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Antwort:
Diese
Aussage ist ganz klar widerlegt. Das Gegenteil ist der Fall:
Unabhängige Forschungsresultate - unter anderem vom
Institut für Energiesystem der ETH Zürich - belegen,
dass PV-Anlagen im Schweizer Mittelland maximal 5 Jahre
brauchen, um soviel Energie 'zurückbezahlt' zu haben, wie
sie zur Produktion aller technischen Anlagenteile inkl. Module,
Kabel, Aufständerung, Wechselrichter. selber gebraucht
haben.
Man
spricht auch von einer ''Energierückzahlzeit' von 5 Jahren.
Da man davon ausgeht, dass PV-Anlagen aber 25 bis 30 Jahre
einwandfrei funktionieren, ergibt sich eine 'Energierendite von
400 % bis 600 %.
Anders ausgedrückt
kann man also aus der Energie, welche in einem Fass Öl
gespeichert ist rund 5 bis 6 Fässer Öl machen.
Quelle:
Swissolar
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"Photovoltaikanlagen
sind sinnvoll, aber nicht bei uns in der nebligen Schweiz sondern
besser in der Sahara!"
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Antwort:
Quizfrage:
Wieviel mal mehr Energie kann man aus einer PV-Anlage in der
Sahara herausholen als aus einer PV-Anlage im schweizerischen
Mittelland? 3 mal mehr, 10 mal mehr oder gar 50 mal mehr?
Die
Antwort lautet: nur gerade 2,2 mal mehr. Diese Antwort
überrascht viele Menschen, ist aber einfach
nachvollziehbar. In der Sahara sind übers Jahr gemittet die
Tage etwa gleich lang wie bei uns. Der Abstand zur Sonne ist
auch in etwa gleich. Einzig hat die Sahara weniger Nebel als
wir. Dafür ist es in der Sahara sehr heiss, und da arbeiten
die Module schlechter, haben also einen geringeren Ertrag.
Zudem, wie käme der
Strom denn aus der Sahara zu uns, ohne teure Transportsysteme,
mit einer gewissen Versorgungssicherheit?
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Unter dem Strich spricht also sehr
viel dafür, schon heute eine PV-Anlage auf dem eigenen
Gebäude zu betreiben.
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